Mein****Dein****Sein

August 23, 2008

The Nils Show

Einsortiert unter: Dein***Freezer — lukasch @ 7:50 nachmittags
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Es erinnert einen schon fast an den Fim mit Jim Carrey in “The Truman Show“, in dem es darum geht, dass ein Mann Rund um die Uhr aufgezeichnet wird. Eine ganze Nation kann so mitverfolgen wie der kleine Truman zu einem Großen aufwächst. … und er selber jedoch weiß nichts von der filmischen Dokumentation.

Auch IKEA hat nun seinen eigenen Truman … . Er heißt Nils, liest ab und an die Neon, spielt Memory, schließt Drucker an und telefoniert mit seiner Oma. … das witztig (und/oder erschreckende) daran … Nils wird dabei non-stop gefilmt. Anders wie beim Truman hingegen weiß Nils das er von mehreren 1000 Augenpaaren ständig angestarrt wird. Jeder Internet-Bewohner muss nur auf “Warte bis September” gehen und schon ist er Mitten im Geschehen. Hintergrund es der, dass Nils in eine neue Wohnung eingezogen ist. Es fehlt ihm jedoch praktisch noch an allem was irgendwie mit Möbel und Einrichtungsgegenständen zutun hat. Somit wartet Nils auf den neuen Katalog von IKEA der im September raus kommt. Aber nicht nur mit der Live-Cam ist Nils im ständigen Kontakt mit den Fans aus der Offline-Welt. Wie es derzeit zum guten Ton gehört, hat auch Nils seinen eigenen Twitter-Account in dem er über die neusten Updates zwitschert.

Fazit: sehr witzige Idee – unbedingt mal vorbeischauen

August 13, 2008

Broker sind arme Schweine

Einsortiert unter: Freezer***Sein — lukasch @ 11:49 nachmittags
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Gestern ist mir die neueste Ausgabe des “Spiegel” in die Hände geflattert. Ich bin kein wirklich kontinuierlicher Spiegel-Leser, aber bei großen und PHÄTEN Internet-Aufhängern oder Web 2.0-Stories (pfui … du sollst doch diese Wort nicht mehr nutzen) da muss ich einfach das Heft haben. So auch die Ausgabe 33 vom 11.08.2008. Schon das Cover kommt provokant daher: “Macht Das Internet DOOF?”

Macht Das Internet Doof?

Spiegel 33/2008: Macht Das Internet Doof?

Über mehr als 10 Seiten wird also darüber berichtet, wie sie doch das Kommunikationsverhalten verändert hat … so zum Beispiel wird beschrieben, dass ein Morgan-Stanley-Broker in der Regel vor acht Bildschirmen gleichzeitig sitzt (einer für den Kurzverlauf, der andere mit seinem ständig offenen Outlook-Fenster, wieder ein anderer mit Nachrichten Rund um Börsen-Themen usw.), neben den Dauergequatsche über das Headset noch locker durchschnittliche 625 Mails pro Woche beantworten kann (da sind ja meine ca. 350 Mails pro Woche eher eine lustige Top-of-the-Pops-Party).

Ob es sich nun um einen gestressten Broker, einen ebenso gestressten Agenturler oder andere Berufsgattungen handelt (die Studenten packen wir da jetzt einfach mal dazu) die Kommunikation hat sich dahingehen verändert, dass uns ein Vielzahl von Kanälen (z.B. skype, twitter, facebook, rss-feed, klassische newsticker, email und zur Feier des Tages nehmen wir das gute Handy mit zu dieser Aufzählung  auf. Das Handy wiederrum sorgt uns netterweise auch mit Infos via Anruf, SMS, Abo-Shit & Co.) Verfügung steht die uns mit immer schneller aktualisierten Info-und Updatehappen versorgen, damit wir ja auf dem Laufenden bleiben. Danke dafür. Aber gut … man will sich ja auch gar nicht beschweren. Jeder ist seines eigenes Glücks Schmied.

Wieso erzähle ich das nun eigentlich???

Was haben wir gelernt? In die Rubrik “Freezer*** Sein” nehme ich Themen auf, die als (kurz-, mittel-, langfristige gesellschaftliche) Trends verschrien werden. Laut Spiegel steuern wird neben dem bereits eingesetzten neuen Kommunikationswandel auf eine neue Krankheit zu, die mit diesem Trend einher geht : “Procrastination” (“… einem angeblich chronischen Leiden, das die davon Befallenen zwingt, Aufgaben immer weiter nach hinten zu verschrieben. Am Bildschirm drängt schließlich ständig Neues in den Vordergrund.”) Und wie kann man diesem Mist entgegentreten oder entgehen. Ganz einfach: Mach einfach dein scheiß Laptop und Handy (inkl. iPhone, Blackberry, MDA) aus! In diesem Sinn … ich bin dann mal weg.

August 12, 2008

Der Twitter-Freezer

Einsortiert unter: Freezer***Sein — lukasch @ 8:46 nachmittags
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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte heute auch ihren Freezer. Vorgestellt wurde der aus den USA rüberschwabende “Trend” zu Twittern. Ok, ok … viele von euch werden wahrscheinlich jetzt aufstöhnen und mir gen Monitor rufen “Alter, du bist ja voll raus – Twitter ist stone-old”. Das mag schon sein, jedoch ist das gute alte Gezwitschere noch längst nicht in der breiten Masse angekommen. Ich vermute, dass wird auch noch ne ganze Ecke dauern. Anderst als das beispielsweise liebgewonnene G’sichtbuch (ich adde dich und dödel mal auf der Pinwand rum) hat Twitter ja schon eine sehr spezielle Art der Kommunikation im Fokus. “äh, koch mir grade ein Ei”, “… ist in Panik, weil der Bananenbaum schlecht aussieht” oder auch gerne “… geniesst das Kippchen danach”. Wenn ich es mir recht überlege, dann ist ein Tweet eigentlich ein “Freezer” in der Reinkultur …

Twittern - jetzt auch in Deutschland

Twittern - jetzt auch in Deutschland

Mehr dazu gibt unter “Zwitscher dir einen!”

Mit mir zwitschern kann man auch gern hier.

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